Die Ernährung während der Fastenzeit hängt weitgehend von dem von Ihnen gewählten Fastenplan und Ihren persönlichen Vorlieben ab. Hier ist eine allgemeine Richtlinie, wann Sie an Fastentagen essen sollten:
Zeitlich begrenztes Fasten (16:8, 14:10, 12:12 usw.)
Beim 16:8-Plan fasten Sie 16 Stunden und haben ein 8-stündiges Essfenster. Wenn Sie um 20 Uhr mit dem Fasten beginnen, ist Ihr Essfenster von 12 Uhr bis 20 Uhr des nächsten Tages. Beim 12:12-Plan fasten Sie 12 Stunden und essen während der nächsten 12 Stunden.
Wählen Sie ein Essensfenster, das zu Ihrem Tagesablauf passt. Manche lassen das Frühstück lieber ausfallen und essen von Mittag bis 20 Uhr, während andere ein früheres Fenster von 7 bis 15 Uhr wählen.
Fasten an jedem zweiten Tag
An Fastentagen verbrauchen Sie normalerweise sehr wenige Kalorien, oft 25 % Ihrer normalen Aufnahme. Es ist wichtig, diese begrenzte Aufnahme über den Tag zu verteilen, um den Hunger zu kontrollieren und Energie zu behalten. Sie können ein kleines Frühstück, Mittag- und Abendessen zu sich nehmen oder sich für leichte Snacks über den Tag verteilt entscheiden.
5:2 Fasten
An den beiden Fastentagen beschränken Sie Ihre Kalorienaufnahme, oft auf etwa 500-600 Kalorien. Wie beim Fasten an jedem zweiten Tag verteilen Sie diese Kalorien auf mehrere Mahlzeiten oder Snacks, um den Hunger besser unter Kontrolle zu halten.
Längeres Fasten
Bei längeren Fastenzeiten, die sich über 24 Stunden erstrecken, ist es wichtig, das Fasten sanft zu brechen. Beginnen Sie mit einer kleinen, leicht verdaulichen Mahlzeit wie einer Brühe oder einem Smoothie und warten Sie 30 Minuten oder eine Stunde, bevor Sie eine reichhaltigere Mahlzeit zu sich nehmen.
Der Schlüssel zum erfolgreichen Fasten liegt in Flexibilität und dem Verständnis für den eigenen Körper . Beständigkeit ist zwar wichtig, aber es ist ebenso wichtig, sich an die eigenen Gefühle anzupassen. Wenn Sie neu beim Fasten sind, sollten Sie einen Arzt oder Ernährungsberater konsultieren, um sicherzustellen, dass Sie sicher und effektiv fasten.